Neues aus dem Verein

Neues Semester - Neuer Vorstand

25.10.2026 von Mats Johnen

Moin zusammen,

ein neues Semester hat begonnen und damit auch eine neue Vorstandssaison im ASV! Wir möchten die Gelegenheit nutzen, uns euch kurz vorzustellen, wer in diesem Semester die verschiedenen Aufgaben im Verein übernimmt. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit euch den ASV weiterzuentwickeln, viele schöne Stunden auf dem Wasser zu verbringen und das Vereinsleben an Land genauso aktiv zu gestalten. Besonders freuen wir uns darauf, die neuen Mitglieder kennenzulernen und gemeinsam mit euch die kommende Saison zu gestalten.

Wenn ihr Fragen, Ideen oder Anregungen habt, sprecht uns gerne jederzeit an. Wir haben immer ein offenes Ohr für euch!

Auf eine gute gemeinsame Zeit, erfolgreiche Winterüberholungen und viele schöne Abende im ASV!

 

Euer Vorstand

Akademischer Seglerverein der RWTH in Aachen e. V.

 

Der Vorstand besteht aus:

Mats Johnen – 1. Vorsitzender (Oben 2. von links)

Moin, ich bin Mats, seit 2022 im ASV unterwegs und war am Anfang meiner Aktivenzeit bereits ein Jahr als stellvertretender Vorsitzender aktiv. Zum Ende meines Studiums habe ich mich entschieden, noch einmal im Vorstand mit anzupacken. Am liebsten bin ich auf dem RS Aero in Gleitfahrt unterwegs oder surfe mit der AGIV die Wellen runter. Hoffentlich bald in warmen Gewässern ;). Neben dem Segeln bin ich Teil der ASV-Rennradgruppe. Mein Ziel für das kommende Vereinsjahr ist es, neue Mitglieder gut in den Verein zu integrieren, damit sie sich von Anfang an bei uns wohlfühlen und schneller Teil der ASV-Gemeinschaft werden können.

Timo Bandau – Stellvertretender Vorsitzender (Unten rechts)
Ich bin Timo und bin für dieses Semester der stellvertretende Vorsitzende. Ich bin seit 2023 im Verein und war im letzten Jahr der Kassenwart. Segeltechnisch bin ich eher gemütlich unterwegs und immer für eine Kaffeefahrt zu haben.

Maja Morgner – Kassenwärtin (Unten links)

Hey! Ich bin Maja und bin für dieses Geschäftsjahr die Kassenwärtin. Ich bin seit etwas mehr als einem Jahr im Verein und seit dem Frühjahr aktiv. Wenn man mich am Ruhrsee trifft dann vermutlich für den Laser, hab seit meinem Beitritt kein Segellager verpasst und durfte auch schon die AGIV kennenlernen. Ich freu mich darauf, den Verein aus einem neuen Blickwinkel als Kassenwärtin kennenzulernen!

Juri Grittner – Takelmeister (Oben 2. von rechts)

Hey, ich bin Juri. Seit letztem Herbst habt Ihr mich als Takelmeister und ich freue mich schon auf die nächste Wintersaison mit euch allen! Am Rursee findet man mich auf vielen Booten und in der Halle Aachen beim Arbeiten an der Dyas das Ananas. In den zwei Jahren, seitdem ich beigetreten bin, ist mir der Verein sehr ans Herzen gewachsen und ich freue mich auf meine weitere Zeit mit euch allen.

Lukas Heinemann – Schriftwart (Oben rechts)
Hi, ich bin Lukas und seit letztem Jahr im ASV. Seit dem letzten Semester unterstütze ich den Verein auch als Schriftwart im Vorstand. Seglerisch bin ich bisher am liebsten auf dem Laser unterwegs. Ich freue mich darauf, im ASV noch mehr Segelerfahrung zu sammeln, neue Leute kennenzulernen und gemeinsam viele schöne Stunden auf dem Wasser und an Land zu verbringen.

Jannis Rensch – Ausbildungswart (Oben links)
Hi! Ich bin Jannis und im kommenden Geschäftsjahr euer Ausbildungswart. Letzten Herbst habe ich selber über die Ausbildungskurse meinen Weg in den Verein gefunden und darf seit diesem Herbst als aktives Mitglied das Vereinsleben mitgestalten. Als Ausbildungswart hoffe ich, dass ich möglichst vielen neuen Seglern und Seglerinnen das Gleiche ermöglichen kann. Besonders viel Spaß hatte ich letztes Jahr beim Segeln auf der AG4 und im Segellager auf unseren Einhandjollen, wie zum Beispiel dem Laser. Abseits des Segelns bin ich aber auch gerne bei unseren Veranstaltungen dabei, sei es das Labskaus, Rursee in Flammen oder unser Stiftungsfest. Vielleicht sieht man sich ja dort!

Jan Theymann – Regattawart (Oben Mitte)

Ich bin Jan und der Regattawart für dieses Geschäftsjahr. Ich bin vor etwas über einem Jahr dem Verein beigetreten und diesen Sommer aktiviert worden. Für eine Runde auf dem RS 500 bin ich immer zuhaben, egal ob im Trapez oder an der Pinne, hauptsache mit Gennaker und Speed. 

Kehrausregatta 2026

19.10.2026 von Fabian Riedl

Die Vorhersage für das Wochenende verhieß anspruchsvolle Bedingungen: Für Samstag und Sonntag war durchgehend Starkwind mit 30 Knoten angekündigt. Beim Münzwurf hatte ich leider Pech und so startete ich mit unserem neuen Boot „Kümmerling“ bei meiner ersten Regatta. Außer mir haben sich noch vier weitere ASVer gemeldet: Jan auf dem Aero, Alex auf dem Laser und Hannah und Sebastian mit unserem Piraten Coco.

Samstag:

Die Bedingungen traten genauso ein wie vorhergesagt. Die Böen drückten mit dunklen Flecken über das Wasser und schoben die Jollen an der Startlinie mit Leichtigkeit ins Gleiten. Nach dem Startsignal des ersten Laufs segelten wir den Kurs Richtung Tonne 3. Mit dichtem Segel und den Beinen in den Ausreitgurt gestemmt näherte ich mich der Luv-Marke und musste feststellen, dass es bereits die ersten Schiffbrüchigen gab. Ich begegnete einer Vaurien ohne Vorschoter sowie einer segellosen Finn, die nach einer Rigg-Berührung abbrechen musste. Trotz alledem wurde mir erst auf dem Vorwindkurs klar, wie heftig die Böen waren. Innerhalb kürzester Zeit glitt ich bis zum Kehrmeter hinunter, während drohende Rollbewegungen ein mulmiges Gefühl verbreiteten. Bis kurz vors Ziel hielt ich den Böen jedoch erfolgreich stand, ehe ein Funke Unachtsamkeit während der letzten Halse das Boot auf die Seite legte.

Nach einem kräftezehrenden Aufrichten unter den Blicken Schaulustiger rettete ich mich noch über die Ziellinie. Immerhin war ich im zweiten Lauf besser auf die Bedingungen eingestellt und erkämpfte mir einen Platz weiter vorne. Wegen des anhaltenden rauen Wetters entschied sich die Regattaleitung gegen einen weiteren Start und so ließen wir den Tag bei einem leckeren Abendessen beim SCJ ausklingen.

Sonntag:

Obwohl der Wind über Nacht etwa eine Windstärke nachließ, war unser Startfeld am Folgetag um ein Drittel geschrumpft. Allgemein verlief der Sonntag für mich erfolgreicher: Mein bestes Resultat ersegelte ich gleich am Morgen. Mit frisch getankten Kräften sicherte ich mir im Duell gegen eine Yngling den dritten Platz und kreuzte direkt hinter unserem Aero die Ziellinie. Mit dem vierten und letzten Lauf endete die Regatta am frühen Nachmittag.

Nach dem Abbauen unserer Boote wurden wir beim SCJ mit Kaffee und Kuchen belohnt und für die Siegerehrung ließ sich sogar die Sonne blicken. Alex, Jan und ich konnten uns einen Platz in der Top 5 der Yardstickgruppe sichern, während Hannah und Sebastian sich den achten Platz bei den Piraten gekapert haben. Ich hatte viel Spaß auf der diesjährigen Kehrausregatta und hoffe auf genauso guten Wind für nächstes Jahr. 

Vergleichsregatta – ASV-AYC

13.10.2026 von Fabian Riedl

September 12, 2026: Der ASV lädt zu der in Vergessenheit geratenen "Vergleichsregatta" ein. Bei schönem Spätsommerwetter versammelt sich ein vielseitiges Starterfeld am Steg am Rursee. Der ASV schickte eine bunte Mischung an Booten ins Rennen: Dyas, RS Aero, Pirat, KZV, Seggerling sowie ein kurzfristig vom SCJ geliehener Laser. Der AYC segelte mit einer Repro 26 im Eigenbau und einem 470er zu uns herüber.

Für mich als Regatta-Neuling auf dem Piraten hieß es vor dem Start nochmal Spi fahren üben. Leider schlief der Wind gerade ein und wir hatten Schwierigkeiten rechtzeitig zum Start wieder an der Start-Ziel-Linie zu sein. Doch genau im richtigen Moment frischt der Wind auf und wir schaffen es, ohne eine Sekunde zu verschwenden, auf der Startlinie zu wenden. Die nächste Herausforderung bot sich darin, Tonne “3” zu finden, die sich hinter einem Boot versteckte, das sich dort festgemacht hatte. Die Besatzung beobachtete uns amüsiert, als acht Boote hintereinander, nach besagter Tonne suchend, um ihr Boot kreisten. Ab Runde zwei wurde es richtig voll auf dem See: eine Piratenregatta sowie zwei Optimisten-Schulen gesellten sich zu den vielen weiteren Schön-Wetter-Seglern.

Am Ende teilen sich der Kielzugvogel und die Dyas den ersten Platz. Nachdem die Sieger geehrt wurden, lassen wir den Abend noch mit Bier und Gegrilltem an der Hütte ausklingen. Es war toll, mit dem Nachbarverein ins Gespräch zu kommen und wir hatten viel Spaß zusammen. Ich hoffe, dass sich das nächstes Jahr wiederholen wird.

*Vielen Dank an Mats für die Leitung der Regatta und die Fotos!

Marvin Alt

Blaues Band vom Rursee 2026

02.09.2026 von Fabian Riedl

Rasmus wurde anscheinend gut besänftigt, denn der Regen kam erst nach der Regatta. Ursprünglich war für den Tag das Anwärtersegeln geplant, welches aber aufgrund der schlechten Wettervorhersage und angesagter Sturmböen verschoben wurde. Die RegattaseglerInnen des Rursees hat das jedoch nicht abgeschreckt, und so sind 28 Boote gestartet. Dabei waren sieben ASVer mit dem RS Aero sowie 500, dem 470er und unserem Piraten Coco. 

Anders als erwartet war es trocken und der Wind eher entspannt.

Als einzige Langstreckenregatta auf dem Rursee ging es vom Steg der RWTH los Richtung Rurberg, wo wir die Tonne 3 umrundet haben. Von dort aus ging es auf die lange Strecke bis zur Tonne 9. Es lief ziemlich flott, bis wir im bekannten Windloch bei uns vor dem Steg eingeparkt sind. Ab dann ging es eher im Stop-and-Go weiter bis zur Staumauer, von wo aus wir wieder zurück zum RWTH-Steg gesegelt sind.

Als wir nach der Regatta alle gemütlich bei Kaffee und Kuchen im Wildenhof saßen, kam schließlich der angekündigte Regen.

Wir hatten eine schöne Regatta! Der Aero belegte Platz 10, der Pirat und RS 500 Platz 17 und 18, während der 470er das Schlusslicht auf Platz 21 bildete.

Wir hatten einen tollen Tag am Rursee und freuen uns schon aufs nächste Jahr!

Juri G

Wieder 24 Stunden auf der Außenalster!

22.08.2026 von Alicha Maichin

Am 1. und 2. August war es wieder soweit: Die 24h-Regatta des ASV Hamburg fand auf der Außenalster statt und wir waren mit dabei. Diesmal mit gleich zwei Booten, dem KZV Crashtest sowie unserem Piraten Coco Jambo, und insgesamt 16 TeilnehmerInnen.

Mit so vielen TeilnehmerInnen mussten wir uns gut koordinieren, sowohl was die Anfahrt, das Kranen, die Rückfahrt als auch die Schichtplanung angeht. Pro Runde segelte ein Team aus zwei Personen. Eine der beiden wurden nach der Runde von der nächsten Person abgelöst. So übernahm jede Person mal das Steuer und die Vorschot. Nach 24 Stunden gewinnen dann diejenigen, die die längste Strecke zurückgelegt haben.

Die Stimmung vor Ort war super. Es war sehr sonnig und warm. Am ersten Tag hatten wir auch noch Wind, der sich leider so gegen 19 Uhr mit einem perfekten Sonnenuntergang verabschiedete und auch nicht wieder kam. Ab da wurden die Segelschichten sehr langwierig und wir wechselten das Schichtsystem zu einem 100 % Crewwechsel, um es allen etwas angenehmer zu machen. Die Runden dauerten ab da circa zwei bis drei Stunden (Spoiler: manche auch länger). Die Personen, die sich gerade nicht auf den Booten befanden, zogen sich zurück ins Matratzenlager, um ein paar Stunden Schlaf zu bekommen, oder genossen eine warme Dusche. 

Als langsam die Dunkelheit einbrach, leuchteten die kreativen Lichtinstallationen der Boote auf dem Wasser auf. Motto der Regatta dieses Jahr war Abenteurer und Entdeckerinnen. Von bunten Lichterketten über ein grünes Loch Ness-Ungeheuer und einem Raumschiff bis hin zu einem gruseligen Geisterschiff waren sehr kreative Ansätze dabei. 

24h Regatta ASV Hamburg

Ab der nächtlichen Flaute machte das Motto seinem Namen alle Ehre und die Regatta gestaltete sich als ein abenteuerlicher Kampf um jeden Meter. Mal überholten wir, mal wurden wir überholt, abhängig davon, wer einen kurzen Windzug und die richtige Segelposition erwischte. So hielten Hannah und Lukas mit dem Piraten beispielsweise Kurs auf die Zusatztonne und kämpfen sich zurück ins Feld, als plötzlich der KZV an ihnen vorbeischoss und alle überholte. Mal hatte man leicht Schwung und fuhr ein paar Meter, mal stand man gefühlt eine Stunde an einer Stelle und es kam auch vor, dass man hintereinander drei 360s hinlegte (es dauerte lange bis Paul und ich dafür eine Lösung fanden). Aber wir gaben nicht auf und kämpften bis zum Ende. 

Dann war es nach 24 Stunden endlich soweit! Wir fuhren ins Ziel ein. Dabei wurde der Crashtest fast durch die folgenden einfahrenden Boote gecrasht. Es ging aber nochmal alles gut, da wir alle schnell eingriffen. Der Coco landete auf Platz 13 mit einer Gesamtstrecke von 46,125 sm und der Crashtest auf dem 12. Platz mit 48,239 sm. 

24h Regatta ASV Hamburg - Crew vom Crashtest

24h Regatta ASV Hamburg - Crew des Coco Jambos gewinnt FairSail-Preis

Die Crew des Coco Jambos gewann außerdem den FairSail-Preis. Für alle, die sich fragen, was es damit auf sich hat: Der FairSail-Preis wird an die Crew verliehen, die sich, nach der Meinung der anderen Gruppen, beim Segeln besonders fair verhalten hat, sei es durch Vorfahrt gewähren in Situationen, in denen das eigentlich nicht vorgesehen wäre oder aber auch zum Beispiel, wenn man bei einer windstillen 5 ½ h-Runde (an dieser Stelle Props an Torge und Emma für euer besonders starkes Durchhaltevermögen!) Pizza an Board hat und diese mit anderen Booten teilt :) Kann man nach so vielen Stunden und keinem Wind eigentlich eine Bootsbruderschaft abschließen? 

Für alle, die jetzt auch Lust haben bei der 24h-Regatta in Hamburg vom ASV Hamburg mitzumachen: Die nächste findet vom 31.7. bis zum 01.08.2027 statt. Wir können das Event auf jeden Fall sehr empfehlen, trotz Flaute!

 

Autorin: Alicha Maichin